ZENDURE SolarFlow ist da!

Mit einem Balkonkraftwerk lässt sich äußerst unkompliziert und einfach Solarstrom produzieren. Einmal aufgebaut wird die sogenannte Stecker-Solaranlage an eine Haushaltsübliche Steckdose angeschlossen. Für den Aufbau braucht es keine Elektriker oder ähnliches Fachpersonal und auch eine Genehmigung ist für diese Mini-Solaranlage nicht erforderlich. Doch damit das möglich gibt es ein paar andere Einschränken, auch bei der Anzahl der PV-Module. Vor dem Kauf fällt daher oft eine Frage: “Ich will ein Balkonkraftwerk, aber wie viele Module darf die Anlage haben?

Die Anzahl der Module eines Balkonkraftwerks ist tatsächlich nicht gesetzlich geregelt. Stattdessen gibt es eine Begrenzung, wie viel Strom Du auf einmal maximal einspeisen darfst. Damit gibt es eine indirekte Begrenzung für die Anzahl der PV-Module.

Balkonkraftwerk: Wie viele Module sind erlaubt?

Wie bereits erwähnt gibt es auf die Frage zur Menge an Solarmodulen keine gesetzliche Begrenzung. Stattdessen orientieren sich die Angebotenen Balkonkraftwerke an der Einspeisegrenze von 800 Watt. Schließlich macht es aufgrund der maximal nutzbaren Energie ab einem bestimmten Punkt keinen Sinn mehr, zusätzliche Module anzuschießen. Die übrige Energie würde dann nämlich verloren gehen. Aus diesem Grund bestehen Balkonkraftwerke in der Regel aus maximal vier Modulen. Üblich sind Balkonkraftwerke mit einem, zwei, drei und maximal vier Modulen.

Ein weiterer limitierender Faktor ist auch das Angebot an Wechselrichtern, denn die meisten Geräte bieten Anschlüsse für zwei oder vier Module. Mehr als vier PV-Module lassen sich daher meist nicht an ein Balkonkraftwerk anschließen.

Anzahl der Module vs. Stromkosten-Ersparnis

Nichtsdestotrotz ist die Anzahl der Module maßgeblich für die Solarstrom-Produktion und auch die damit verbundenen Ersparnisse bei den Stromkosten verantwortlich. Allgemein lässt sich sagen, dass mit einem Balkonkraftwerk mit 4 modulen die meiste Solarenergie erzeugt werden kann und damit auch die höchste Ersparnis bei den Stromkosten winkt. Doch auch Balkonkraftwerk mit 2 Modulen sind äußerst lohnenswert!

In der nachfolgenden Tabelle findet sich eine Übersicht, viel Ertrag Du maximal bei einem Balkonkraftwerk ohne Speicher, abhängig von der Anzahl der Module, erwarten kannst.

Solarmodule mit je 400 Wp
1 Modul
2 Module
3 Module
4 Module
Ertrag pro Jahr
bis zu 350 kWh
bis zu 700 kWh
bis zu 1.100 kWh
bis zu 1.400 kWh
Ersparnis pro Jahr
bis zu 150 €
bis zu 300 €
bis zu 450 €
bis zu 550 €

Noch höhere Ersparnisse bei den Stromkosten lassen sich darüber hinaus mit einem Stromspeicher für Balkonkraftwerke erlangen. Eine zusätzliche Batterie speichert dann den gesamten Strom, der nicht direkt verbraucht wird. Normalerweise würde dieser nämlich ohne Vergütung in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und damit einfach verloren gehen. Mit einem Speicher wird das hingegen vermieden und die Energie zwischen gespeichert, um diese zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen und zu verbrauchen. Dann wird vermieden, teurer Netzstrom zu beziehen und es ergeben sich zusätzliche Ersparnisse bei den Stromkosten.

Gut zu wissen: Mit einem Balkonkraftwerk-Speicher wie dem Zendure SolarFlow Hub 2000 können Geräte im Haushalt mit dem eigenen Solarstrom versorgen. Zwar reicht die Speicherkapazität in der Regel nicht für größere Verbraucher, wie eine elektrische Heizung oder ein E-Auto, dennoch erlangst ein Haushalt mehr Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und sparst Geld. Kombinieren Sie den SolarFlow Hub 2000 mit einem 800Watt Balkonkraftwerk, um bis zu 896 Euro Stromkosten pro Jahr zu sparen.

  • Sparen Sie bis zu 896 € pro Jahr (Mit 2000W Solarmodulen und 800 W Mikrowechselrichter)
  • Höhere Ladeeffizienz, 2.400 W Solarmodule unterstützt
  • Duales MPPT 1800W maximiert die Effizienz der Stromerzeugung
  • Echtzeitüberwachung und -steuerung
  • TÜV-Zertifizierung, 10 Jahre Garantie, 15 Jahre Lebensdauer

Mit wie vielen Modulen lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Wie vielen Modulen ein Balkonkraftwerk ein Balkonkraftwerk betrieben wird, gibt keine Aussage darüber, ob sich ein Balkonkraftwerk lohnt. Viel wichtiger ist, wie der Solar-Ertrag ausgenutzt wird. Je mehr Energie aus der Balkonkraftwerk-Produktion selbst verbraucht wird, umso größer ist auch die Ersparnis bei der nächsten Stromkosten-Abrechnung. Statt den teuren Strom vom Anbieter zu beziehen kann nämlich zu Produktionszeiten - vor allem tagsüber - der selbst produzierte und kostenlose Solarstrom genutzt werden.

Ein Balkonkraftwerk lohnt sich immer dann, wenn es ab einem gewissen Zeitpunkt, mehr Kosten eingespart hat, als der Kauf verursacht hat. Diese Zeitspanne wird Amortisationszeitraum genannt und beträgt bei Balkonkraftwerken zwischen drei und fünf Jahren. Mit wie vielen Modulen sich ein Balkonkraftwerk lohnt hängt also vor allem vom eigenen Stromverbrauch ab. Ist dieser bestmöglich auf die Produktion ausgerichtet, lässt sich besonders viel Geld einsparen. Daher lohn es sich Verbraucher wie Wasch- oder Spülmaschine, Trockner und Ähnliches vor allem tagsüber und um die Mittagszeit zu nutzen.

Wird der Strom nicht direkt verbraucht, erfolgt eine Einspeisung in das öffentliche Stromnetz. Das Problem: Für diese Einspeisung erhält der Besitzer des Balkonkraftwerks keine finanzielle Vergütung.

Tipp: Kann nicht genug Strom tagsüber genutzt werden, dann lohnt sich möglicherweise ein Stromspeicher. Dieser kann die Energie aufnahmen, zwischen speichern und gibt diese dann zum Beispiel Abends ab. Wer tagsüber wenig zu Hause ist, der kann so trotzdem den eigenen Solarstrom des Balkonkraftwerks nutzen.

Was kostet ein Balkonkraftwerk mit 2 Modulen?

Die Kosten für ein Balkonkraftwerk mit zwei Modulen können variieren, abhängig von der Qualität der Komponenten und dem Hersteller. Im Allgemeinen liegen die Gesamtkosten für ein solches System zwischen 250 und 600 Euro. Enthalten sind dabei stets die Module sowie ein Wechselrichter und alle notwendigen Kabel. Günstige Sets verfügen hingegen oft über keine Halterung, was zusätzlichen Bastler-Aufwand bedeutet oder den kauf einer separaten Halterung.

Wer das Balkonkraftwerk nicht selbst montieren kann oder will, sollte hier nochmal circa 100 Euro für die Installation einrechnen. Auch ein optionaler Speicher ist bei diesem Preis noch nicht enthalten. Je nach Modell und Kapazität können hier nochmal zwischen 700 und 2.000 Euro zusätzlich fällig werden.

Gut zu wissen: Häufig gibt es Förderprogramme, welche den Kauf einer Solaranlage beziehungsweise eines Balkonkraftwerks finanziell Unterstützen. Diese Förderungen sind abhängig von der Region, vom Bundesland oder der Gemeinde zur Verfügung gestellt und unterliegen einigen Auflagen. Interessenten für ein Balkonkraftwerk sollten sich also unbedingt vor dem Kauf einer Anlage über die Möglichkeiten zur Förderung informieren. Wer eine solche Förderung nutze, für den kann sich ein Balkonkraftwerk nochmals deutlich schneller lohnen!

Was passiert wenn ich zwei Balkonkraftwerke habe?

Auch bei zwei Balkonkraftwerken gilt in Summe eine Einspeisegrenze von maximal 800 Watt. Möglich wäre also jede Anlage mit jeweils 400 Watt zu betreiben oder aber auf zum Beispiel 200 Watt und 600 Watt aufzuteilen. Wichtig zu wissen ist dabei, dass ein einzelnes Modul in der Regel zwischen 400 und 500 Watt in der Spitze liefert. Dieser Wert wird jedoch nur bei strahlendem Sonnenschein und zumeist nur in und um die Mittagsstunden erreicht. Mit zusätzlichen PV-Modulen lässt sich der Zeitraum davor und danach daher besser ausnutzen. Bei Spitzenlast um die Mittagszeit sind die Module dann in Ihrer Produktion durch den Wechselrichter limitiert, können jedoch insgesamt deutlich mehr Energie über den Tag liefern.

Auch bei zwei Balkonkraftwerken lohnen sich in Summe meist nicht mehr als 4 Solarmodule. Andernfalls ist der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich, da zu viel Energie aufgrund der 800-Watt-Grenze einfach verloren gehen würde.

Gilt die Grenze für Balkonkraftwerke je Haus oder Haushalt?

Gute Nachrichten: Die Einspeisegrenze von 800-Watt und damit indirekt auch die Frage, wie viele Module ein Balkonkraftwerk haben darf, werden je Haushalt geregelt! Es ist also völlig egal, ob die Stecker-Solaranlage in einem Mehrfamilienhaus oder einem freistehenden Einfamilienhaus betrieben wird. Wichtig ist, dass innerhalb eines Haushalts nie mehr als 800 Watt gleichzeitig eingespeist werden. Andernfalls ist die Grenze für ein Balkonkraftwerk überschritten und die Vereinfachungen entfallen. Auch ein Balkonkraftwerk müsste dann wie jede andere reguläre Solaranlage angemeldet werden.

Wie funktionieren Balkonkraftwerke?

Balkonkraftwerke funktionieren vom Prinzip identisch zu einer herkömmlichen Solaranlage. Allerdings sind diese durch ihre kompakte Größe und nur ein bis vier Solarmodule nicht nur kostengünstiger, sondern könne auch ohne Fachwissen aufgebaut und direkt an die heimische Steckdose angeschlossen werden. Das macht Balkonkraftwerke vor allem für Mieter und alle, die wenig Platz haben, interessant.

Die Module eines Balkonkraftwerks müssen nicht zwingend am Balkon montiert werden, auch auf dem Dach oder zum Beispiel im Garten ist die Monate möglich. Hier gibt es verschiedene Halterungsarten. Abhängig von der Anzahl produzieren dann ein bis vier PV-Module Tag für Tag aus dem Sonnenlicht elektrischen Solarstrom. Da dieser noch nicht direkt genutzt werden kann, muss der produzierte Gleichstrom erst in den in Haushalten üblichen Wechselstrom umgewandelt werden. Das funktioniert über den Wechselrichter, an welchen die Solarmodule angeschlossen sind. Von dort gelangt der Solarstrom dann auf direktem Weg in die Steckdose und schlussendlich zu den Verbrauchern.

Optional kann ein Balkonkraftwerk-System auch noch mit einem Stromspeicher für Balkonkraftwerke ergänzt werden. Die Größe des Speichers hängt zum einen davon ab, wie viele Module die Stecker-Solaranlage hat und zum anderen wie hoch der individuelle Verbrauch ist. Ein Stromspeicher lohnt sich in der Regel erst ab zwei Modulen, bei Balkonkraftwerken mit vier Modulen ist die Speicherung besonders attraktiv.

Module & Wechselrichter: Wie installiere ich ein Balkonkraftwerk?

Die Installation eines Balkonkraftwerks ist vergleichsweise einfach und erfordert weder spezielles Werkzeug, noch Erfahrung oder besondere Qualifikationen eines Elektrikers. Zunächst gilt es einen geeigneten Ort zur Installation zu finden. Das kann der Balkon, das Carport oder auch die Terrasse sein. Wichtig ist, dass eine gute Sonneneinstrahlung gegeben ist und ausreichend Platz für die Solarmodule ist. Neben den Solarmodulen liegt ein passender Wechselrichter und Montagematerialien wie Befestigungsklemmen und Kabel dem Set bei.

Die eigentliche Installation beginnt mit dem Aufbau der Halterungen. Das kann je nach Installationsort eine Aufständerung für eben Flächen oder aber auch Haken für das Geländer des Balkons sein. Wichtig ist, dass die Module optimal zur Sonne ausgerichtet sind, um die maximale Energieausbeute zu gewährleisten. Nach der Montage der Solarmodule erfolgt die Verkabelung, bei der die Solarmodule direkt mit dem Wechselrichter verbunden werden. Der Wechselrichter wird meist auf der Rückseite der Solarmodule befestigt und anschließend an eine geeignete Steckdose angeschlossen. Diese sollte in unmittelbarer Nähe zu Modulen und Wechselrichtern liegen. Dabei sollten keine zusätzlichen Verlängerungskabel verwendet werden!

Nach dem Anstecken des Wechselrichters an die Steckdose erfolgt in der Regel ein automatischer Erststart. Häufig muss im Anschluss noch eine Kopplung an eine zugehörige App erfolgen, um alle Funktionen vollumfänglich nutzen zu können. Anschließend lassen sich dort Produktions- und Leistungsdaten einsehen.

Fazit: Balkonkraftwerk - Wie viele Module sollte man haben?

Wer ein Balkonkraftwerk kaufen will, der macht sich im Vorfeld vermutlich einige Gedanken, auch über die Anzahl der Module. Ein Balkonkraftwerk- wie viele Module darf ich haben? Diese Frage lässt sich recht einfach beantworten, denn eine gesetzliche Vorgabe gibt es nicht. Stattdessen ergibt sich die Anzahl an Modulen durch die Einspeisegrenze von in Deutschland zulässigen maximal 800 Watt. Aus diesem Grund haben Balkonkraftwerke zwischen einem, zwei, drei oder vier PV-Module. Diese Zusammensetzung ist wirtschaftlich am attraktivsten und lohnt sich für Besitzer einer solchen Stecker-Solaranlage am meisten.

Bei der Entscheidung, wie viele Module die Anlage haben soll, ist eine Orientierung anhand des eigenen Strombedarfs und tatsächlichen Verbrauchs sinnvoll. Allgemein gilt, je höher der Verbrauch ist, umso mehr Solarmodule lohnen sich. Ein Ein-Personenhaushalt wird zum Beispiel in der Regel nicht die gesamte Produktion eines Balkonkraftwerks mit vier Modulen nutzen können. Eine Alternative ist dann die Nutzung eines Batterie-Speichers für Balkonkraftwerke.

Luis

Der Chefredakteur von Zendure widmet sich der Bereitstellung der besten Energielösungen, darunter Balkonkraftwerk, Solarenergie und tragbare Powerstation.

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